Entscheider lesen Fachzeitschriften

6. Oktober 2014 um 08:15

Aktuelle Studien von TNS Emnid und agiplan zeigen, dass Fachzeitschriften für Entscheidungsträger nach wie vor das wichtigste Medium zur Informationsbeschaffung sind.

In der Altersgruppe der 40- bis 65-Jährigen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ist das Interesse an Zeitschriften besonders groß. Das ergab eine Studie von TNS Emnid im Auftrag von Bertelsmann, bei der im Juli 2014 über 3000 Personen zu ihrem Medienkonsum befragt wurden. Die Deutschen bilden dabei die Spitzengruppe der Magazinleser: Fast zwei Drittel der Befragten nehmen jede Woche eine Zeitschrift zur Hand. Danach folgen die Franzosen (45 Prozent) und die Briten (40 Prozent). Bei den Befragten aller Altersklassen in allen drei Ländern führt das Fernsehen den Medienkonsum an: Jede Woche schauen 97 Prozent der Deutschen sowie 94 Prozent der Briten und Franzosen fern.

Ergebnisse der Studie "Wie informieren sich Entscheidungsträger?" als Infografik

Ergebnisse der Studie „Wie informieren sich Entscheidungsträger?“ als Infografik (Gestaltung: Jens Herr)

Fachzeitschriften und allgemeine Wirtschaftsmedien sind weiterhin die wichtigsten Informationsmittel für deutsche Entscheidungsträger, trotz Digitalisierung und neuer Medien. Das zeigt eine Untersuchung des Beratungs- und Planungsunternehmens agiplan in Zusammenarbeit mit der privaten Wirtschaftshochschule BiTS. Sie befragten mehr als 1000 Führungskräfte aus kleinen, mittelständischen und Großunternehmen, wie und wo sie sich über ihr Spezialgebiet informieren. Fast 80 Prozent der Entscheider favorisieren Fachzeitschriften und 76 Prozent einige wenige Webseiten. Knapp die Hälfte der Befragten setzt auf branchenrelevante Newsletter.

Die Studien sind wichtige Argumente für uns, weil wir doch gerne unsere Kunden animieren, Artikel für Fachzeitschriften zu schreiben. Manchmal haben die Unternehmen selbst brauchbares Material, fast immer haben sie jedenfalls genügend Know-how, aus dem sich ein interessanter, informationshaltiger Fachartikel bauen lässt. Dann fungieren wir als „Ghost-Writer“ im Hintergrund: Aus einem telefonischen oder persönlichen Interview, aus einer Powerpoint-Präsentation oder einem Lastenheft sowie Informationen von der Website oder aus White-Papern erarbeiten wir ein Konzept, sprechen es mit dem Kunden ab und verfassen dann einen ausführlichen, technischen Fachartikel.

Nach einem weiteren Korrekturdurchgang und Feinschliff wird der Artikel in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Vorher hat bereits eine Absprache mit der Redaktion stattgefunden, in welche Ausgabe der Zeitschrift der Text thematisch am besten passt und wie lang er sein soll. Wenn es möglich ist, liefern wir auch zum Thema passende Bilder. Wichtig: Der Artikel muss vollkommen werbefrei sein. Die einzige Werbung ist der Name des Autors in der Autorenzeile oder die Erwähnung des Unternehmens im Text. Dafür ist die Veröffentlichung kostenfrei.

Ein Fachartikel braucht aber auch keine plumpe Werbung, denn er spricht für sich: Das Know-how, das darin zum Ausdruck kommt, die technische Lösung, die beschrieben wird, die Durchdringung eines Problems – diese Fakten sprechen besser für das Unternehmen als jede Werbung. Denn sie behaupten nichts, sondern sie zeigen, was dahintersteckt.

Ein weiteres Argument ist der Kostenfaktor: Für einen Bruchteil des Geldes, das eine Anzeige gekostet hätte, erhält das Unternehmen eine oder zwei oder sogar drei Seiten redaktionellen Text in einem Magazin. Eine bessere Werbung kann man sich nicht vorstellen. Meinen letzten Fachartikel finden Sie hier und Beispiele weiterer Fachartikel unter „Arbeitsproben -> Fachartikel„.

Wenn Sie auch Stoff für einen Fachartikel haben, können Sie mich gerne kontaktieren und wir überlegen gemeinsam, wo wir ihn veröffentlichen können. Ich wünsche einen erfolgreichen Wochenstart!


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